Blow Up

Was klein scheint wird riesig. Ein Kleinbild wird zu einer Landschaft.
Die Stadt wird zur Leinwand.
In Licht getauchten Gebäude lösen sich in Strukturen und Farben auf.

BLOW UP

Alles beginnt mit einem Faible für das konzentrierte Feine, aufgetragen auf Glasdias mit feinsten Pinseln in zarten Linien und behutsamen Flächen. Und dann flutet das Bild mit einer Großprojektion Architektur und urbane Landschaften, überzieht alles mit Farben, Mustern und Texturen aus Licht.


Die gewohnte Umgebung wird zum Gesamtkunstwerk und erscheint in einem anderen Licht.

Eindrücke von der ersten Projektwoche 21.- 26. Juni


Im Rahmen des cooltour Reihe 21 plant Unerhört-Verein für Neue Musik e.V. ein weiteres künstlerisches Kooperationsprojekt mit der Oberschule Geestemünde in Bremerhaven. Eine dort aktive junge Mal- und Zeichengruppe sucht eine neue Herausforderung.

Gemeinsam mit der gelernten Theaterplastikerin und aktiven Lichtkünstlerin Kirsten Sauer aus dem Künstlerkollektiv DeKompresso möchten die 12-16 jährigen Schülerinnen und Schüler ihre künstlerischen Miniaturen in überdimensionale Lichtbilder umsetzen.

Die Ergebnisse und Erfahrungen aus einem Workshop werden zusammen mit den Künstlern mit einer Lichtperformance im öffentlichen Raum aufgeführt.

Die Workshops
21.-24. Juni (Schule)
5.-7. Oktober (Schule)
25. Juni (offener Workshop)
26. Juni (offener Workshop)

    • Gestalten von Glasdias (18×18 cm)
  • Erforschung von Strukturen und Farben und deren Effekte
  • Experimente mit unterschiedlichen Werkzeugen und Techniken
  • Pinselmalerei, Gravur, Kratzen, Pusten
  • Kristaline Strukturen mit Salz und Zuckerlösungen
  • Collagen aus alten Dias und Folien
  • Erfahren der Wechselwirkungen mit Projektionen auf Körper, Strukturen und Architektur
  • Fotografische Dokumentation der Projektionstestreihen
  • Szenische Einladung mit Bildern zu spielen
  • sich selbst im Licht auflösen
  • Gewohntes in einem anderen „Licht“ zu sehen

Präsentation im öffentlichen Raum:

Die Aufführung ist für 8./9. Oktober 2021 vorgesehen.

Die Profis

Hinter dem Team von DeKompresso stehen Tom Jeckel und kisa.Kirsten Sauer

Gemalte Dias, Großbildprojektoren und ein Rückgriff auf klassische (alte) Theatertechnik überziehen Archtektur und urbane Räume ebenso wie Landschaft mit einer zweiten lichten Haut, eröffnen das Spiel mit dem Dazwischen.

“deKompresso”
Ausweiten von klein nach groß,
dekomprimieren Kleinbild zu Landschaftskunst

Dekompression:
absichtliches Verweilen in einer bestimmten Wassertiefe während der Dekompression
allmähliche Entlastung von hohem atmosphärischem Druck;

Wenn ein kleines handgemaltes Dia auf 60 – 80 m² groß erstrahlt und sich um die Architektur schmiegt, dann führt Grösse in jedem Fall zu einem Erlebnis, das lange nachhallt. Die Rückmeldungen beschreiben jenseits des Kulturerlebnisses einen Zustand der Entschleunigung und anhaltenden Entspannung.

 

Viel Spaß beim 1. Blättern: Projektions-Guerilla 2020


gefördert:

Kulturelle Bildung Bremerhaven:

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