und ewig kann’s nicht Winter sein…

Wir freuen uns über einen Meilenstein zum 7jährigen Bestehen unseres Israel Projektes.

Sonntagsjournal, 23.02.20

Since 2012 the Media Workshop of Oberschule Geestemünde and the Conservatory Rosh HaAyin/ Israel are collaborating in different projects every year. One of these projects was focussing on the history of the Holocaust. In Israel we met eyewitnesses, who gave us an insight of this fundamental human torture.
Here comes our final documentary:

Am 27. Februar 2020 laden wir herzlich ein zu der Vorstellung unseres Katalogs:
Der Katalog zum Israelprojekt 2012-2019

gefördert:


Der Katalog zum Israelprojekt 2012-2019

Aus dem Editorial:

„Meine Großmutter hatte auch eine tätowierte Nummer am Unterarm“.

Magda hat mit uns 2014 in Israel einige Zeitzeugen Interviews geführt und dabei zum ersten Mal erkannt, warum ihre Großmutter womöglich auch eine Zahlentätowierung trug.

Magdas Oma ist polnisch. Und Magda erinnert sich nicht, dass Oma zu Lebzeiten über diese Tätowierung sprach.

Wie wir alle wurde auch Magda überrascht, wie beschämend es für die Opfer des Nationalsozialismus wohl war, nach ihrer Tortur über ihre Verletztheit zu sprechen.

Denn alle unsere Zeitzeugen haben uns in ausführlichen Interviews in Israel diesen ewigen Moment der „Ausblendung der furchtbaren Geschehnisse im Leben danach“ geschildert.

Sie haben uns berichtet, wie schmerzlich und schwer es war, diese Zeit für ihre Kinder und Enkel dann irgendwann erklärbar zu machen.
Und uns damit empfänglich macht für die Hoffnung, dass sich das Eintreten für Mitmenschlichkeit, Freundschaft, Frieden und Solidarität lohnt. Denn was außer humanitärer Empfindsamkeit können wir für die Zukunft generieren?

Musik und Medien sind unsere Werkzeuge im „Projekt Israel“. Unterstützt von „Unerhört-Verein für Neue Musik e.V.“ organisieren das Conservatorium Rosh HaAyin und die Medienwerkstatt der Oberschule Geestemünde seit 2012 zweimal jährlich Arbeitsphasen für 30-40 junge Menschen aus Bremerhaven und Rosh HaAyin (Israel).

Sie leben im jeweiligen Gastland in Gastfamilien. Und arbeiten an Themen, die jeweils aktuell bestimmt sind, um Eigenarten und kulturelle Divergenzen genauso zu erkunden wie das tagtägliche Leben im anderen Land.

Im Rahmen dieser Arbeit sind über drei Projektphasen hin auch die historischen Beziehungen und Verstrickungen zwischen Deutschland und Israel beleuchtet worden.

Die Filme:

Links:

Stolpersteine

Miriam und Harry Elyashiv – Ein leben nach dem Holocaust

Meine lieben Kinder

Internationale Projektwoche Grünhöfe 2019

Das Projekt Israel 2019 Besuch in Rosh HaAyin

Projekt Israel – Übersicht

Der Katalog:

…und ewig kann’s nicht Winter sein…

Edition Horch 1-2019
Hardcover 28×20 cm, 104 Seiten, Film DVD

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