Feuer und Flamme 2020

Für ein Gemeinschaftsprojekt des Philharmonischen Orchesters Bremerhaven und der Medienwerkstatt der Oberschule kommen aufgrund der aktuellen Coronaverordnungen die gemeinsamen Arbeitsphasen leider nicht zu Stande. Im Rahmen von Projektphasen haben die Schülerinnen und Schüler der Oberschule Geestemünde im vergangenen Herbst aber ihre Vorbereitungen getroffen und in der Holzwerkstatt der Schule unter Anleitung von Kai Zeller und Ralf Schreiber mit den Bau von Saiteninstrumenten begonnen. Der klassische Monochord und sein moderner Verwandter der „Ebow“ wurden in vielen Stunden unter coronagerechten Bedingungen in Kleingruppen erstellt.


Kai Zeller, Marion Müller-Achterberg, Jihan Aoukal (13), Ana Hüller, Leonidas Rückinger (13)

Preisübergabe in der Schule: Eine kleine Delegation der OSG freut sich zusammen mit Schulleiterin A. Hüller über die von Marion Müller-Achterberg überreichte Unterstützung (Foto Montage: Susanne Carstensen)

Über 30 Saiteninstrumente warten jetzt mit dem musikpädagogischen Team des Orchesters um Tom Baert und Diana Veiser darauf, endlich zum Einsatz zu kommen.

Das Engagement der aktiven Schülerinnen und Schüler wurde jetzt mit einer Spende im Förderwettbewerb des Bremer Stahlherstellers ArcelorMittal Feuer und Flamme für Bremen belohnt.

Die Grundidee von „Feuer und Flamme für Bremen“ ist es, die Schüler zu motivieren selbst Initiative zu zeigen, kreative Ideen zu entwickeln und sich gemeinsam für die Verbesserung des Schulalltags zu engagieren. Allein im letzten Jahr wurden 21 Projekte von der Jury ausgewählt und konnten mit einer Födersumme von 15.000 Euro unterstützt werden.

Marion Müller-Achterberg aus der Unternehmenskommunikation des weltweit agierenden Konzerns zeigte sich bei der Preisübergabe in der Oberschule Geestemünde tiefbeeindruckt von dem handwerklichen Geschick , das jedem der Instrumente anzusehen war. Neben traditioneller Tischlerarbeit wurden auch spezielle kleine Elektroniken gebaut, die die Instrumente auf nahezu magische Weise zum Klingen zu bringen scheinen.

Zusammen mit Schulleiterin Ana Hüller hofft auch Sie, dass es in näherer Zukunft wieder einmal möglich ist, Konzerte zu organisieren und erste Kompositionen und Arbeitsergebnisse öffentlich zu präsentieren. Die 900 € Förderung sind dafür schon einmal ein toller Anschub.

Nordsee-Zeitung, 02.02.2020
Handwerkliches Geschick und musikalische Kompetenz

Workshop Ebow
Saitenklänge
„Die Zahl ist das Wesen aller Dinge“

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